Tochter des Drachenbaums

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Der Wunsch in die Vergangenheit oder auch in die Zukunft zu reisen, um sich dort umzusehen, vielleicht in die Geschichte einzugreifen, wird in der Geschichte von Susanne Aernecke „Tochter des Drachenbaums“ wahr. Mithilfe eines Pilzes, der nur an einem einzigen Ort zu finden ist, nämlich in einer Höhle auf La Palma, kann die jeweils gewählte Heilpriesterin Zeitreisen unternehmen, um ihr Dorf und andere vor Unheil zu warnen, oder aus der Vergangenheit zu lernen, aber dieser Pilz wirkt auch heilend.
Die Autorin kennt die Geschichte der Kanaren gut. Lebt sie doch selbst auf der Insel, die im Mittelpunkt ihres Romans steht, und kann sie daher aus ihrer Sicht hervorragend beschreiben. In einer guten Geschichte darf die Liebe, Eifersucht, Intrigen und das streben nach Macht nicht fehlen. Und davon gibt es hier reichlich.
Auf der einen Zeitschiene ist das einschneidende Geschehen in der Vergangenheit die Besetzung der Insel durch die spanische Inquisition, die die Menschen zwingen will, zum katholischen Glauben überzutreten. Das sagt auch die führende Heilerin nach der Einnahme des Pilzes voraus, wählt ihre Nachfolgerin „Iriomé“ und stirbt. Bei den ersten Kämpfen mit dem Feind verliebt sich Iriomé in einen der Fremden und pflegt ihn mithilfe des Pilzes gegen jeden Widerstand gesund. Trotzdem wird sie auf das Festland verschleppt und soll das Geheimnis des Pilzes preisgeben. Sie hofft auf die Hilfe Ihres Liebsten, doch der begreift sie nicht und verstößt sie. Nun ist sie auf der Flucht.
Auf der anderen Zeitschiene arbeitet eine Ärztin, Romy, deren beste Freundin, Thea, schwer an Krebs erkrankt ist, mit Pflanzen, auf der Suche nach einem Heilmittel gegen die tückische Krankheit. Klettern ist ihr eine willkommene Abwechslung, doch bei einer dieser Partien stürzt sie, so glaubt sie jedenfalls, ab. Kein Knochen ist gebrochen, keine Schramme zu sehen, doch muss sie an die 8 Meter hinuntergestürzt sein. Doch wer kann ihr den Pilz verabreicht haben? Ab diesem Zeitpunkt hat sie Visionen, bei denen sie Iriomé bei ihrer Flucht sieht und ihr beistehen kann, so wie auch umgekehrt Iriomé ihr. Denn durch die Visionen entsteht bei ihr der Drang, auf die Insel zu fliegen, und ihre beste Freundin kommt mit, hat sie doch gerade eine Versuchsreihe mit einem neuen Medikament abgebrochen. Sie finden durch Zufall den Pilz, Thea wird gesund und Romy will versuchen, mithilfe eines Pharmakonzerns dem Geheimnis des Pilzes auf die Spur zu kommen. Auch hier gibt es einen jungen Mann, in den sich Romy verliebt, und auch Feinde, die unbedingt die Macht des Pilzes für sich haben wollen. Koste es, was es wolle.
Fazit: Die Autorin versteht es, die Zeitlinien immer engmaschiger zu verweben, den Lesern die Protagonisten auf beiden Seiten deren Zwillinge erkennen zu lassen. Dabei lernen wir viel über die spanische Geschichte in der Zeit der Inquisition, die Vertreibung der Mauren und Juden auf der einen Seite, aber auch das Machtstreben der Pharmaindustrie heute wird durchleuchtet. Eine interessante Geschichte für romantische Leserinnen und Leser und ein willkommenes Buch für lange Abende zu jeder Jahreszeit.

http://amakuna-saga.de/tochter-des-drachenbaums/home/

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Weckels Angst

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Erschrecken. Das ist das Wort, was über mich kommt, das Gefühl, das sich einschleicht. Ein Text, der bereits 1974 das erste Mal erschienen ist und nun als Neuauflage wieder erhältlich, der immer noch nachwirkt. In zehn Kapiteln und einer Nacherzählung aufgeführte Schicksale, die teils ineinander übergehen, auf 100 Seiten.

Die Geschichten von Ossowski über junge Menschen, Obdachlose, Heimkinder, straffällig gewordene Jugendliche, sind zum Teil heute noch aktuell. Mit anderen Vorzeichen zwar, natürlich, schließlich dreht die Welt sich weiter. Aber die Gesellschaft muss sich trotzdem fragen lassen, warum sich einiges so bekannt anhört, anfühlt, sich wohl nie ändert. Die Sätze sind zum Teil nur wenige Worte. Sie schleichen sich an Dich heran, dass Du glaubst, ach, nun ja, klingt wie ein mittelprächtiger Aufsatz. Aber dann kommen die Informationen über diese Menschen, warum sie in gewisse Situationen geraten, mit einer Wucht, ungeschminkt, ungekünstelt. Man möchte einschreiten können, Stopp! rufen wollen, und kann es nicht. Tathergänge werden beschrieben, auch Aussagen aus den Protokollen von Sozialarbeitern, Heimmitarbeitern denen gegenübergestellt, um die es geht. Beide Seiten kommen bei der Nacherzählung zur Sprache, beide Sichtweisen bekommen ihre Gelegenheit sich zu äußern. Das nutzt den jungen Menschen aber nicht, für sich ein besseres „Urteil“ zu erreichen.

Die Kurzgeschichten von Ossowski zeigen zum Beispiel auf, warum der vierzehnjährige Jürgen so unbedingt aus einem Heim nach Hause entlassen werden wollte, er trainieren will, seinem Stiefvater nacheifert; beim letzten Satz bleibt einem die Spucke weg. Und so geht es weiter. Weckels Angst ist begründet, Hilfe erhält er nicht. Wie sagen die Anstaltsmitarbeiter? Das kann immer mal passieren. Mit zwei anderen Übeltätern in einer Zelle eingesperrt, da ist klar, der Schwächste verliert. Es ist aber nicht nur Weckel der verliert, sondern die Institutionen, die Gesellschaft, die Politik, wir alle. Die Autorin beleuchtet, warum manche in die Kriminalität absteigen, für sich keinen anderen Weg sehen. Dazu gibt es viele Parallelen zur heutigen Zeit. Man macht sich so seine Gedanken, und das ist wohl die Absicht, die dahinter steckt. Hätte man eingreifen können? Einen anderen Weg finden können? Fehlte der Wille, die Mittel, die Motivation? Einen Glückwunsch an die in diesen Tagen 92-jährig werdende Leonie Ossowski, für den, leider, zeitlosen Text.

Weitere Informationen über die Autorin findet sich unter https://de.wikipedia.org/wiki/Leonie_Ossowski

https://www.piper.de/buecher/weckels-angst-isbn-978-3-492-50085-2

Maupassant

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Wenn aus einer Französischlektüre im Schulunterricht eine Passion wird …
… dann kann daraus ein Roman entstehen, wie bei Arne Ulbricht „Maupassant“.
Es war wohl, wie der Autor schreibt, sein Französischlehrer, der ihm im Leistungskurs die Novellen, Romane, Gedichte und andere Schriften von Maupassant näher brachte. Er „verschlang“ während seines Romanistik-Studiums so gut wie alles von Guy de Maupassant, recherchierte viel über ihn und kam auf die Idee, einen Roman über dessen Leben und Wirken zu schreiben. Nicht alles ist auf den Nachlass zurückzuführen, vor allem die wörtlichen Reden musste er dazu dichten, Zeitgenossen weglassen, die ein oder andere Person dazu. Schließlich sollte es ein lebendiger Roman werden, keine Nacherzählung oder Aneinanderreihen von Ereignissen.
So wurde es ein leicht lesbares Buch, der Einstieg beginnt mit den tragischen letzten Wochen des Schreibkünstlers. Von Kopfschmerzen geplagt, das Augenlicht beeinträchtigt, er hatte das Gefühl zu erblinden, alles zu vergessen, selbst wer er war, wie er war, wo er war. Drogenmissbrauch und Syphilis haben schlimme Spuren hinterlassen, er konnte kaum noch schreiben beziehungsweise sich an seine Geschichten erinnern, Selbstmordversuche trieben ihn in die Klinik.
Nachdem wir also vom zu erwartenden furchtbaren Ende Maupassant erfahren haben, beginnt der Autor chronologisch mit der Kindheit, Schulzeit, erste Begegnungen mit Flaubert und anderen Schriftstellern jener Zeit. Darunter erwähnt Ulbricht auch noch Zola, Goncourt, Turgenew, Bouilhet. Zu diesen Schriftstellern bekommt er Kontakt durch die eigene Familie. Und Jeder Besuch bei Flaubert erzeugt den nächsten Namen, den er für seine Zwecke, seinen Bekanntheitsgrad zu vergrößern, Veröffentlichungen in kleineren Zeitungen zu platzieren, nutzen kann.
Obwohl die Mutter ihm und seinem jüngeren Bruder sehr viele Freiheiten lässt, sie hatte sich schon früh vom Vater der Jungs getrennt, und ihnen eine abenteuerreiche Jugend beschert, muss er doch später in ein streng katholisches Internat, dass er nur erträgt, weil er dort Gedichte und kleine Novellen anfängt zu verfassen. Von seiner Zeit als Soldat im französisch-preußischen Krieg gibt es wohl nicht sehr viel Material. Aber dass er, statt Jura zu studieren, langweilige Jobs in Ministerien verrichtet, die ihn gerade so über Wasser halten. Seine Zeit verbringt der junge Maupassant mit Freunden beim Rudern auf der Seine, gemeinsame Theaterstücke verfassend, Gedichte und Novellen schreibend. Immerzu wartet er auf den Durchbruch.
Ulbricht beschreibt auch Begegnungen mit Frauen, Maupassants sexuelle unstillbare Lust, dass er sehr oft zu Prostituierten ging aber auch ältere Freundinnen hatte. Dass er zu viel Zeit mit Prostituierten und Rudern verbringt, statt mit dem Schreiben, warf ihm auch Flaubert vor.
Dieser biografische Roman bringt mit seinem lockeren Schreibstil das Leben des Schriftstellers dem interessierten Leser näher. Wer aber tiefergehendes erwartet, wird enttäuscht sein. Ulbricht verweist daher zu Recht, dass es sich nicht um eine Biografie von Maupassant handelt, diese gibt es bereits. Nein, es ist eine ganz andere Art, das Leben eines Berühmten quasi wieder auferstehen zu lassen.
Leider ist das Inhaltsverzeichnis ganz am Ende gesetzt, dafür sind alle Quellen der erwähnten Gedichte, Novellen, Roma und so weiter akribisch aufgeführt.
Angehende Schriftsteller, die glauben, in diesem Buch Weisheiten darüber zu erfahren, wie man schnellstmöglich seine Werke veröffentlichen kann und großen Erfolg erzielt, denen sei folgendes gesagt: entweder man ist ein Genie der Worte, oder man muss üben, üben, üben. Und selbst dann kann es nicht schaden, wie bei Maupassant, gute Kontakte zu pflegen. Doch auch er brauchte Jahre, um endlich von seiner Schreibkunst leben zu können.
Weitere Informationen erhält man im Netz zum Beispiel unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Guy_de_Maupassant
Über den Schriftsteller Arne Ulbricht unter http://www.arneulbricht.de

Takeover

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Der Autor erläutert in einem Vorwort, wie er zu seiner Idee gekommen ist, seinen Roman vor der Jahrtausendwende aufleben zu lassen. Ihn interessierte in diesem Zusammenhang die Randnotizen in den Zeitungen und die Kausalzusammenhänge zwischen kleineren und größeren Ereignissen. Im Mittelpunkt steht die junge Nicky Landsaat, die sich aus kleinsten Verhältnissen dank ihrer Intelligenz hochgearbeitet hat und nun bei Peter de Boer, einem Kokurrenzvernichter, einen Job ergatterte.

Natürlich ist sie etwas Besonderes, sieht sehr gut aus, ist smart, riskiert auch mal was. Natürlich ist er etwas Besonderes, riskiert viel, sieht sehr gut aus und hart zu sich selbst wie zu seinen Mitarbeitern. Natürlich sind bei beiden die Familienverhältnisse nicht gerade „normal“. Das kann sich alles super verpacken lassen. Er sorgt mit seinem Unternehmen dafür, die Konkurrenz großer Konzerne schlecht aussehen zu lassen, damit sie vom Markt verschwinden, und das mit nicht immer feinen Methoden. Selbstverständlich verlieben die Zwei sich ineinander. Dabei verläuft die Liebesgeschichte zwischen beiden wie in billigen Heftchen für den Nachmittag.

Die mandelförmigen Mandelaugen können nicht mandelförmiger sein, es klingt alles sehr platt. Nicky stammt aus einer Familie, die ihre bitterarmen Verhältnisse in Sumatra verlassen haben, um ein besseres Leben in den Niederlanden zu finden. Sie kann sich gegen böse Gangster wehren, mal besser, mal schlechter. Als sie aber ihren Bruder Henk aussperrt und er nicht in der Lage sein soll, eine Tür aufzubekommen, nur weil der Schlüssel ausgetauscht wurde, dann kommt mir das für einen Verbrecher doch eher unwahrscheinlich vor. Peter kümmert sich um seine schwerkranke Tante, hat sich mit seinem Cousin übernommen und diesen vor Jahren vor die Tür gesetzt. Dass sich dahinter eine unglaubliche Familientragödie verbirgt, kommt nach und nach ans Tageslicht. Aber nicht nur das.

Die Geschichte seiner Liebsten, die sich ihre Lorbeeren in seiner Firma verdient und seiner Familie, sie treffen irgendwann aufeinander. Dass Peter von seinen eigenen Mitarbeitern ausgetrickst wird, er jedoch bis zu Letzt nicht genau weiß, von wem, ist einer der spannenden Momente. Der Thriller hinter dem Familiendrama und der Liebesgeschichte gerät zu sehr ins Hintertreffen und wirkt auf mich zwar auf der Höhe der damaligen Zeit, aber zu banal beschrieben. Es geht um Erpressung, Wertevernichtung, Korruption, Kriege, Verschwörungen, kurz, alles was es auf dem Markt der Kriminalität so gibt. Voodoo trifft auf Wirtschaftskriminalität, dabei entsprechen einige Fakten in dem Roman der Realität und werden vom Autor im Anhang erläutert, wie auch die erwähnten realen Personen, die hier eine Rolle spielen, beschrieben werden.
Im Internet werden viele Seiten vorgeschlagen, sobald man den Namen des Autors eingibt, zum Beispiel https://de.wikipedia.org/wiki/Jussi_Adler-Olsen

Mr. Noon

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Dieses zwar unfertige aber doch recht ausgiebige Manuskript eines autobiografischen Romanes von D. H. Lawrence „Mr. Noon“ mag fast 100 Jahre alt sein, ist aber aktuell wie nie. Er beschreibt mit seinen Figuren die Liebe zwischen ihm selbst und der Frau seines ehemaligen Professors, Frieda von Richthofen. Seine Sprache ist zum Teil schwierig, vor allem, da wir heute doch vermeiden, ständig Worte oder Satzteile zu wiederholen, so wie er es recht häufig tut. Es bildet aber auch die jeweiligen Gefühle, Mimik und Situationen sehr lebendig ab, als wäre ein Film direkt in Sprache umgesetzt worden. Das ausufernd oft genutzte und kursiv gestellte Wort „ach“, das auch als Stoßseufzer verstanden werden kann, lässt er seine Protagonisten in jeder nur erdenklichen Situation gebrauchen. Was seinen Text so aktuell macht, sind die zum Teil kompromisslosen und doch manchmal angstbesetzten Personen vor der eigenen Courage und Mut, sein Leben so zu leben, wie es von der Gesellschaft eben nicht erwünscht und genehmigt ist. Junge Frauen und Männer, die sich am Abend in irgendwelchen Hauseingängen niederlassen um zu „schnäbeln“ sich zu küssen, ein wenig befummeln, um dann unerkannt und schnell nach Hause zu entwischen, bevor die Eltern einen erwischen. Und das, obwohl bereits erwachsen, als Lehrer tätig, also bereits aus dem Teenageralter längst heraus. Zum Beispiel einer der ersten Freundinnen unseres Helden Gilbert.
Überhaupt kennt Lawrence, wenn es um die Umschreibung eines Geschlechtsaktes oder Flirtens Worte und Definitionen, die einem begreiflich machen, warum viele seiner Texte für einen Skandal gesorgt haben.
Eine Frau verlässt Mann und Kinder im fernen Amerika und flieht mit ihrem Freund immer wieder in neue Unterkünfte, um ihrer Familie und deren Werte und Wünsche zu entfliehen. Sie will eben nicht nur ein reiches und behütetes Leben, nicht nur einen Mann lieben, sondern so oft sie kann und will alle Männer haben, die sie lieben will. Frei sein, Abenteuer erleben, auch mal mit wenig Geld auskommen. Ihrem Gilbert macht das zwar oftmals Angst und Bange, doch auch er will sich nicht von seiner Umwelt vorschreiben lassen, wie er zu leben hat und wie er zu Geld kommen soll. Als Lehrer zu arbeiten mag er nicht mehr, lieber von seiner Musik und vom Schreiben seine Existenz bestreiten. Die Schwester seiner Liebsten schickt sie aus den Fängen der Familie auf Reisen, sie wandern, ohne vernünftige Ausrüstung und mit wenig Geld über Deutschland, die Alpen nach Italien. Dabei schlafen sie bisweilen in offen stehenden Heuschobern, kochen, was sie sich leisten können und testen so ihre Liebe. Leider endet der Roman just in dem Augenblick, als sie von ihrer Schwester ein Paket mit wunderbaren Kleidungsstücken geschickt bekommt. Ob sie sich doch wieder hätte verführen lassen vom Blendwerk der Mächtigen, Schönen und Reichen?
Deutschland kommt in diesem Roman denkbar schlecht weg. Die Romantik verloren, lieber technokratisch, bürokratisch und ein strammes Soldatenleben vorführend, das jegliche Regelverstöße streng bestraft. Für die damalige Zeit sicher so irritierend wie heute für uns andere Länder.
Ungewöhnlich ist auch die Art, wie er den Leser immer wieder direkt anspricht, so als wenn ein Schauspieler direkt in die Kamera schaut, in die Augen der Beobachter. Er nennt ihn den geneigten Leser, wobei er einmal keine Lust mehr dazu hat und uns, den Leser als knurrenden, fauchenden Höllenvogel und anderes mehr bezeichnet. Nur um sich später wieder dem geneigten Leser zuzuwenden. Für Freunde der nicht wirklich alternden Literatur.
Weitere Informationen zum Beispiel unter:

https://en.wikipedia.org/wiki/Mr_Noon

http://www.diogenes.ch/leser/autoren/l/dh-lawrence.html

https://de.wikipedia.org/wiki/D._H._Lawrence