Italienische Verlockung

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Dortmund-Italien, das etwas andere Verwirrspiel von Wilhelm Schöttler
Klappentext:
Der Kaufmann und Bankier Konrad Seyfried wird an einer Weide hängend auf halben Weg von Dortmund nach Münster gesichtet. Am nächsten Tag ist sein Körper spurlos verschwunden und taucht nicht wieder auf.
Wurde an ihm das Urteil eines Femegerichts vollstreckt?
Konrads Dortmunder Bank geht in Konkurs, weil die misstrauischen Dortmunder Bürger ihre Gelder abziehen. Konrads Sohn Sebastian versucht zu retten, was zu retten ist.
Julia, eine sich emanzipierende Frauengestalt der Renaissance und Tochter des Dortmunder Waffenhändlers Marten, begibt sich mit ihrem Vater auf dessen Geschäftsreise über die Alpen nach Venedig, um ein Geheimnis ihrer Mutter zu lüften, das sich hinter einem unvollendeten Bild eines italienischen Malers verbirgt.
Als Vater und Tochter nicht zurückkehren, bricht Sebastian nach Italien auf, um die zwischen den Eltern für ihn als Braut ausgehandelte Julia zu suchen.
Sowohl Julia als auch Sebastian verwandelt das lebendige Italien und beide treffen auf verborgene Spuren.
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Die Würfel sind gefallen

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Es ist der erste Band einer Trilogie über die nicht einfache Ermittlerin Leona Lindberg. Mit Sicherheit ist sie eher umstritten bei der Leserschaft, was aber nicht heißen muss, dass die Geschichte rund um Lindberg schlecht sei. Im Gegenteil.
Es geht um Raubüberfälle der perfiden Art und Weise. Ein Kind wird vorgeschickt, fast splitternackt, von Wunden übersät, Blutergüsse und blutende Stellen lassen einen schockiert zurückweichen. Genau das ist die Absicht der Täter, stellt doch das Kind einen Kassettenrekorder mitten in der Bank auf den Boden, damit dieser genaue Anweisungen von sich geben kann, das Kind aber anhand einer Stimme nicht mehr zu erkennen sein wird. Lindberg wird nun mit den Ermittlungen betraut. Sie will partout alleine ermitteln, Teamfähig ist sie nicht. Dabei ist sie selbst verheiratet, Mutter zweier Kinder. Ihre Ehe allerdings sieht sie als gescheitert an. Zuviel ist passiert, ihr Mann sieht sich durch ihr Unabhängigkeitsbestreben bedrängt und ungeliebt.
Die Autorin verrät uns in diesem ersten Band nicht alles, was sie ihre Protagonistin Leona erleben und erfahren lässt. Nur eines wird klar: sie hat eine alexithyme Verhaltensstörung, eine sogenannte Gefühlsblindheit oder auch Gefühlskälte. Diese kann angeboren sein oder durch Missbrauch entstehen. Auch bei Soldaten ist dies schon durch erlebte Kriegstraumata nachgewiesen worden. Nur so lässt sich erklären, wie Leona zu ihrer Familie, zu ihren Kollegen steht, wie sie handelt und tickt. Eine professionelle Pokerspielerin, die ihren eigenen Weg sucht und nicht davor zurückschreckt für ihre Zwecke Kriminelle einzusetzen und ihre Kollegen gegeneinander auszuspielen. Das Ende ist ein echter Knaller, der einen geradezu danach drängt, den nächsten Teil zu lesen: „Alles hat seinen Preis“.

Mehr über die Schriftstellerin zum Beispiel unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Jenny_Rogneby

Die Jägerin

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Im Urlaub gelesen: Teil 1 Kurzrezi von „Die Jägerin“, Autor: Mark T. Sullivan

Ein Roman, ein Thriller, bei dem es in diesem kalten Frühjahr auch nicht wärmer wird, spielt es doch im sehr kalten November im Norden Kanadas. Mehrere Jäger, die für einen Ausflug zur Hirschjagd eine Menge Geld hinlegen mussten, lassen sich in eine Einöde fliegen, abgeschnitten von jeglicher Zivilisation. Die Zeit, in der dieser Roman spielt, ist noch weit weg vom permanenten Anschluss via Internet und Co. Es sind in der Hauptsache Männer, die sich beweisen wollen, aber auch zwei Frauen, die sich der Natur stellen.
Eine davon ist Diana Jackmann, ihr Indianername lautet Little Crow. Sie ist mit den Riten der Jagd im Einklang mit der Natur bestens vertraut. Dass sie nun keinerlei Kontakt mit der nächsten Polizeistation aufnehmen können, erweist sich als großer Fehler. Macht doch auf die gesamte Truppe, auch auf die Bediensteten, jemand Jagd. Nachdem es bereits mehrere Opfer gegeben hat, will Diana sich auf ihre indianischen Wurzeln besinnen und ihrerseits Jagd auf den Jäger machen.
Jeder der Protagonisten hat natürlich seine Gründe, warum er oder sie an dieser Jagd auf Hirsche mitmachen will. Diana kämpft mit ihrer Vergangenheit, ein anderer will endlich seine Männlichkeit unter Beweis stellen, alte Freundschaften wollen wiederbelebt beziehungsweise erhalten werden, eine Ehe wird auf ihre Festigkeit erprobt. Und mindestens jeder Zweite hat ein Geheimnis, der irgendwie mit den brutalen Morden zusammen hängt.
Die Jagd selbst als solches wird Infrage gestellt, ob sie noch zeitgemäß ist, liegt doch das Fleisch bequem in den Kühlfächern eines jeden Einkaufsmarktes. Die Rituale verschiedener Indianervölker werden vorgestellt, was diesem Thriller das Romanhafte gibt. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit Dianas ist ein weiterer Erzählstrang, der sich bis zum schmerzhaften Ende durchzieht. Natürlich wird das als positiver Effekt der Erlebnisse dargestellt.
Lesenswert mit teilweisen Längen, für Schneeliebhaber und Einsamkeitsfreudige ein Genuss.

Mehr über den Autor zum Beispiel unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_T._Sullivan

Nichts drin?

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Achtung, mit Spoilern gespickte Rezension über das Buch von Irene Matt „ Nichts drin?“ mit dem Untertitel „Ein Homöopathie-Krimi“. In diesem handlichen, schön gebundenen Buch, es fehlt eigentlich nur noch das Trennbändchen, habe ich, dem Rückentitel entsprechend, einen spannungsgeladenen Krimi der Sonderklasse erwartet. Bereits in der zweiten Auflage gedruckt, hat es sicherlich schon einen guten Leserkreis gefunden.

Um was geht es? Die Kommissarin Alexandra Rau und ihr Kollege Isidor Rogg sind mit merkwürdigen Suiziden konfrontiert. Der Erste ereignet sich auf einem Bauernhof, die Ehefrau des Bauern hat sich erhängt, trotz drei kleinen Kindern, die sie mit in die noch nicht lange bestehende Ehe gebracht hat. Der zweite Fall kann man in der Tat so nennen, hat sich doch ein Banker aus dem Fenster seines Büros gestürzt, die Fallhöhe und die Bodenstruktur haben seinem Leben unrettbar das Ende bereitet.

Der gute Isidor treibt seine Kollegin mit seinem Hobby, der Etymologie, nachzulesen zum Beispiel unter https://de.wikipedia.org/wiki/Etymologie, in den Wahnsinn. Karotte kauend erklärt er mit hohem Sachverstand die Herkunft einzelner Wörter oder Wortgruppen. Frau Rau hingegen ist lange Zeit auf der Suche nach einem verloren gegangen Ohrring, was ihr noch viel Ärger und Verdruss einbringen soll.

Unterbrochen werden die Kapitel, bei denen Rau und Rogg ermitteln, von sogenannten „Schnappschüssen“. Hier begleiten wir eine Frau, die sich nur noch schwer zusammenreißend durch den Alltag schleppt, gerade noch die Wohnungstür zuschlagen kann, um sich dann einem Fotoalbum zu widmen. Sie ist eine seit der Kindheit schwer traumatisierte Frau, die, nach dem Tod ihres über alles geliebten jüngeren Bruders, viele seelische Grausamkeiten durchleben muss. Angepasst an die Begebenheiten des Lebens, fehlt eigentlich nur noch ein Zündfunken, um das Kartenhaus zum Einsturz zu bringen. Welche Rolle spielt diese schwer erschütterte Frau in dieser Geschichte?

Das alles wirkt spannend, man will weiterlesen, erfahren, was es mit dem Tod der Frau auf dem Bauernhof auf sich hat und was mit dem Tod des Bankers. Bei den Ermittlungen stoßen sie auf ein geöffnetes Fenster in dessen Büro, doch angeblich war niemand bei ihm. Ein Besuchstermin lag in der Früh, als es geschah, noch nicht vor. Erfahrene Krimi-Leser würden nun erwarten, dass Rau die Techniker die Fensterrahmen auf Fingerabdrücke hin untersuchen lässt, das aber findet nicht statt. Etwas Anderes weckt ihre Aufmerksamkeit. Eine Flasche Wasser und ein Glas. Und noch etwas ist merkwürdig: Beide Opfer kannten sich, die Bauersfrau wollte einen Kredit erstreiten, um ein neues Leben anzufangen.

Rau und Rogg befragen die Sekretärin vom Banker, seine Kollegen, seine Frau. Der erste Suizid gerät in den Hintergrund. Und eigentlich sollen sie beide Fälle sogar abschließen, denn neue Morddelikte warten auf ihre Aufklärung. Rau macht sich zwischenzeitlich auf die Suche nach ihrem Ohrring und gerät unverhofft in eine Situation, die ihr die Täterin auf dem Servierteller präsentiert. Diese offenbart ihr nun, dass sie den Banker mit einem Homöopathischen Mittel umgebracht haben will. Die Hintergründe erst mal außer Acht lassend, hätte ich mir eine vertiefende Einsicht in die Bezugspersonen der Täterin gewünscht, um deren Meinungen zur Tat zu erfahren. Statt dessen wird sehr ausführlich, zwar aus nachvollziehbarem Grund, auf einen weiteren Protagonisten eingegangen. So will uns die Autorin auf die Homöopathie und deren Für und Wieder einstimmen. Für meinen Geschmack wird diese Person viel zu spät in die Geschichte eingewoben.

Im Klappentext wird von mehreren medizinischen Gutachtern gesprochen. Ja, es waren genau Zwei. Für Verteidigung und Anklage nehmen seitenlange Statements über die Wirksamkeit von Globulis bei einem herbeigeführten Suizid ihren Platz im Buch ein. Ist es wirklich möglich einen Menschen so zu „ermorden“? Beide Gutachter schildern die üblichen Sachstände der jeweiligen Wissenschaft und bereiten dem zuständigen Richter sowie seinen Kollegen und den Schöffen ordentlich Kopfzerbrechen. Wie werden sie entscheiden? Leider werden nur die Möglichkeiten Verurteilung wegen Mordes oder Freispruch vorgesehen, Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge wird gar nicht erst in Betracht gezogen.

Besonders ärgerlich sind die vielen Flüchtigkeitsfehler, die sich häufen. Falsch gesetzte Satzzeichen sowie falsche Trennungen, fehlende Buchstaben und Wörter. Wieder muss festgestellt werden, wie viel ein gutes Lektorat Wert ist. Unglaubhaft ist, dass eine der Sekretärinnen bei einer Vernehmung redet wie ein Wasserfall, ein paar Seiten später aber als unnahbar bezeichnet wird. Während des Prozesses werden die Kommissare Rau und Rogg hinaus gebeten, da sie im Laufe des Tages als Zeugen vernommen werden sollen. Sie konnten also gar nicht im Gerichtssaal sitzen, als der Staatsanwalt die Anklageschrift vorlas. Und doch waren sie über einen Punkt erschrocken, den der Staatsanwalt erwähnte. Wie kann das sein, saßen sie doch im Gerichtsflur. Waren sie doch einige Seiten davor definitiv aus dem Raum verwiesen worden. Und für die Aufklärung des ersten Suizides, an den sich Rau hin und wieder erinnert, da müssen wir wohl noch etwas Geduld aufbringen. Die durchaus spannende Geschichte weist Schwächen auf, Widersprüche lassen einen hadern.

Weitere Informationen über die Autorin und ihre weiteren Bücher finden sich unter: www.irenematt.de

Portugiesische Eröffnung

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Im Einband zu Jenny Silers Thriller „Portugiesische Eröffnung“ steht geschrieben:
Jenny Silers atmosphärischer Thriller erzählt die Geschichte eines großangelegten Verrats, der der Vorbereitung des Irakkriegs dient. Die Suche nach der Wahrheit führt ihre Heldin zum ersten Golfkrieg und den Konflikten im Libanon der achtziger Jahre, wobei sie auch den Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur kommt. Mehr zur „Portugiesischen Eröffnung“ beim Schachspiel findet sich unter https://de.wikipedia.org/wiki/Portugiesische_Er%C3%B6ffnung

Jenny Silers Heldin, Nicole Blake, wächst zum Teil im Libanon auf. Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter die es in den Westen zieht, doch irgendwann zurückkehrt in ein Land, das immer wieder vom Krieg bedroht wird, lernt sie beide Seiten kennen: den Westen wie den Nahen Osten. Unterschiedliche Interessen verschiedener Religionen, ausländischer Mächte und Intrigen, die im Libanon miteinander und gegeneinander spielen, wird Nicoles Mutter aber Opfer eines Bombenattentats. Das alles passiert im Dunstkreis des großen Anschlages auf die amerikanische Botschaft in Beirut 1983. Jahre später erinnert ein amerikanischer Agent, Valsamis, Nicole an den Tod ihrer Mutter, um sie zu bewegen, weitere schlimme, weitaus größer angelegte, Anschläge zu verhindern. Das soll dadurch geschehen, indem sie Valsamis ihren Ex-Freund, Rahim Ali, ausliefert, einem Dokumentenfälscher, der nun unter Terrorverdacht steht.

Siler schreibt rund um diesen Anschlag, der damals dreiundsechzig Menschen das Leben gekostet hat, einen lesenswerten Nahost-Thriller, der die damalige Meinungsmelange abbildet. Wer wollte was warum und wann, welche Mächte, vor allem, was wollte Amerika wirklich und wie wirkten sich ihre Entscheidungen aus, die sie aufgrund des Anschlages, der 17 Amerikaner getötet hatte, fielen? Jetzt, zehn Jahre nach Veröffentlichung ihres Krimis, sieht man so manches anders, stehen viele Konsequenzen in einem anderen Licht. Versteht man die Reaktionen, die Siler ihren Protagonisten zuschreibt, besser.

Nicole reist an den Ort zurück, wo sie Rahim vermutet, nach Lissabon. Dafür verlässt sie ihr geliebtes Bauernhaus in den französischen Pyrenäen, wohin sie sich nach einem Gefängnisaufenthalt zurückgezogen hat. Auch sie ist eine gewiefte Dokumentenfälscherin. In Lissabon geht sie ihre alten Wege nach, besucht alte Freunde, im Bewusstsein, dass sie ihnen nun, da sie im Gefängnis war, nicht mehr trauen. Und doch findet sie Rahim, bevor er erschossen in ihre Arme sinkt. War Valsamis der Täter? Aber warum? Siler gelingt es, dort wo es nötig ist in die Tiefen, ins Kleinteilige zu gehen um dort, wo es angebracht ist, Zeit und Raum wie mit einem Weitwinkelobjektiv zu vergrößern. Dafür braucht sie nicht zu viele, sondern nur knapp 270 Seiten, bei der sie uns die Schachzüge Valsamis und seiner amerikanischen Freunde vorführt, die Nicole und ihre Familie und Freunde als Bauernfiguren fallen lassen wollen. Wenn sie sich da mal nicht getäuscht haben.

Für Verschwörungstheoretiker ist dieses Werk ein Beweis für die jetzige Situation, die nicht nur im Nahen Osten für Krieg und Zerstörung sorgt, sondern auch die Folgen des Flüchtlingsstroms mit all seinen Problemen und Sorgen, die aus Nebensätzen Silers plötzlich ganz laut zu schreien anfangen. Ungemein spannend und wie ein Ruf aus der Vergangenheit für die Zukunft mutet ihr Buch an, aufklärend die Rolle der USA im Nahostkonflikt beschreibend.

Über Jenny Siler findet sich vieles im Internet, auch beim Fischer Verlag, bei dem das Buch erschien.

Gesamelte Erzählungen

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Auch noch in meinem Stapel ungelesener Bücher gefunden, der bei diesem Wetter erstaunlich schnell abnimmt:
Von Siegfried Lenz: Gesammelte Erzählungen.Über 600 Seiten Geschichten, veröffentlicht 1970 von Hoffmann und Campe.
Aus dem Klappentext:
Walter Jens: Das nenne ich Meisterschaft: eine auskalkulierte, spannungsreiche story zu erfinden und sie so suverän zu erzählen, daß der Leser erst am Ende bemerkt: Die Fabel dient in Wirklichkeit dazu, Hintergründe zu charakterisieren … Die Darstellung wirkt überlegen und absichtslos-spielerisch zugleich, Pointen werden vermieden, die Handlung beginnt und endet gleichsam mitten im Satz; der Autor geht medias in res und schließt ebenso abrupt. Er erzählt eine in sich geschlossene Episode und zeigt doch auch: dies ist nur ein Ausschnitt. Ein Schriftsteller muß sehr viel können, um eine solche Verkürzungstechnik wagen zu dürfen. Die Chiffre zur Bezeichnung vielfältiger Zusammenhänge, die Abbreviatur eines Zeichens anstelle langer Belege und barock-plumper Bilder, der Verweis statt der Ausführung, schwebende Andeutungen, keine moralisierenden Maximen: Das ist Lenz.

Im Spinnennetz der Geheimdienste

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Wer sich für Geheimdienste, Waffenhandel und unerklärliche Todesfälle interessiert ist hier sicherlich richtig:
Palme, Barschel, Colby und der internationale Waffenhandel bzw. Im Spinnennetz der Geheimdienste – Warum wurden oben genannte Herren ermordet? von Patrik Baab und Robert E. Harkavy
Aus dem Rückentitel:
Geheimdienste wie CIA, FSB, Mossad oder BND sind für uns schlicht eine verbotene Zone, in der nicht nur diskret spioniert, sondern auch die blutige Drecksarbeit streng geheim erledigt wird. Robert E. Harkavy und Patrik Baab werfen mit ihrem Buch ein helles Licht auf die verdeckten Operationen dieser Schattenkrieger. Am Beispiel der bis heute ungeklärten Todesfälle von Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby beleuchten sie die Strippenzieher und Hintergründe. Sie haben Quellen aus fünf verschiedenen Geheimdiensten angezapft, zahlreiche ehemalige Geheimdienstler interviewt und führen die drei Todesfälle zusammen vor dem Hintergrund der Iran-Contra-Affäre und eines Schattenkrieges der CIA, dessen größter Teil immer noch im Dunkeln liegt.
Ein spannender Spionage-Thriller, der leider finstere Realität ist.